Was kann der Smartmeter?

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Intelligente Stromzähler / Smart Meter - Nein Danke !!

Auf Wunsch der EU sollen bis 2019 80% der Haushalte (in Österreich 95%) mit intelligenten Stromzählern, sogenannten Smartmetern ausgestattet werden. Mit diesen wird der Stromverbrauch aufgezeichnet und von der Ferne ausgelesen. Auch kann damit der Strom von der Ferne abgeschaltet werden. Die zu erwartende gesundheitliche Belastung und Überwachung macht Verbraucher und Datenschützer mobil.

Man kann den Einbau des Smart Meters verweigern. Infos und Formulare für die Ablehnung findet man auf www.stop-smartmeter.at

Überwachung! Die allgegenwärtige Überwachung hat bedrohliche Ausmaße angenommen. Mit den neuen Smartmeter-Stromzählern wird sichtbar, wann man in der Wohnung/Haus ist und wann nicht. Auch kann man damit erkennen, welche Geräte man betreibt und vieles mehr. Mit einem geeigneten Gerät kann man die Zählerdaten aller im gleichen Trafonetz befindlichen Haushalte auslesen/mitlesen.

Elektrosmog und gesundheitliche Belastungen: Diese Zähler sammeln die Verbrauchswerte und übertragen diese (in OÖ) durch sogenannte Powerline-Communication (PLC). Hier wird das Datensignal des Smart Meters auf das bestehende Stromnetz aufmoduliert und in der nächsten Trafostation empfangen. Dies führt dazu, dass alle vorhandenen elektrischen Leitungen im Haus und die daran angeschlossenen Geräte nun vermehrt Elektrosmog (elektrische Felder im Kilohertzbereich) abgeben. Von Schlafstörungen und gesundheitlichen Problemen wird inzwischen oft berichtet.

Auch die österreichische Ärztekammer warnt vor der Einführung der Smartmeter, weil diese u.a. zu einer signifikant steigenden Belastung durch Elektrosmog führen und dadurch Multisystemerkrankungen auslösen können.

Stromabschaltungen aus der Fernesind damit ebenfalls möglich, falls der Kunde nicht bezahlt oder aus anderen Gründen stromlos gemacht werden soll. Für Hackerangriffe sind solche Geräte ein begehrtes Ziel.

Mehrkosten für Konsumenten! Smartmeter sollen lt. Werbung helfen Energiekosten zu senken. Allerdings werden die enormen Kosten für Umstellung und Betrieb (welche der Verbraucher tragen muss) die Kosteneinsparungen bei weitem nicht aufwiegen können. Außerdem ist die Lebensdauer der Smart Meter wesentlich kürzer als die der bisherigen „Ferraris Zähler“. Das Ganze ist also ein ökonomischer und ökologischer Unsinn.

Falschmessungen: Inzwischen beklagen viele Haushalte, dass ihre Stromrechnung seit dem Einbau des Smartmeters teils enorm angestiegen ist. Eine Untersuchung an der Universität Twente (Niederlande) fand im Laborversuch heraus, dass heute marktübliche Smart Meter bis zum Sechsfachen des in Wirklichkeit vorliegenden Stromverbrauchs messen. Der Grund: Der Smart Meter kommt mit modernen Geräten wie Energiesparlampen, LED-Leuchten mit Dimmer, Schaltnetzeilen usw. nicht zu Rande.

Überrumpelungstaktik: Die Netzbetreiber / Energieversorger versuchen mit Überrumpelungstaktik, Druck und Drohungen ihre Geräte einzubauen. Doch im Gesetz ist klar festgehalten, dass man diese auch ablehnen kann. Auch wenn schon ein Smart Meter installiert wurde, haben sie das Recht, den Rückbau auf ein altes Gerät auf Kosten des Netzbetreibers zu verlangen. Bei Kunden, die den Smartmeter ablehnen, wollen die Netzbetreiber trotzdem einen solchen einbauen (lediglich die 15 Min. Speicherung der Verbrauchswerte wird deaktiviert). Ein so konfiguriertes Gerät ist trotzdem ein Smartmeter (mit allen beschriebenen Problemen) und kann man deshalb ablehnen.

Wie kommen also Gesetzgeber und Netzbetreiber auf die Idee, den Menschen per Zwang ein höchst bedenkliches Gerät einzubauen, welches überwacht, Elektrosmog erzeugt und vieles mehr.

Machen Sie von Ihrem Recht Gebrauch, diese Zähler abzulehnen.
Weitere Infos, Formulare für die Ablehnung finden Sie auf www.stop-smartmeter.at