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Ceylon-Zimt gemahlen

2,59 €

(100 g = 5,18 €)
inkl. MwSt. zzgl. Versand

Beschreibung

Inhalt: 50g

Pflanze

Ceylon Zimt gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Der Zimtbaum wird 6 bis 12 m hoch. Ceylon Zimt kommt ursprünglich aus Sri Lanka und Südwestindien. Die innere Schicht (zwischen Borke und Innenrinde) der Zimtbäume enthält ätherische Öle. Wenn die Rinde vom Neuausrieb der Bäume angeschnitten und abgeschält wird, rollt sie sich zusammen, sodass die uns wohlbekannten Zimtstangen entstehen.

Geschmack

Ceylon Zimt stammt ursprünglich aus Sri Lanka und schmeckt mild, zart und leicht süßlich. Zu beachten ist, dass Ceylon-Zimt nicht hitzebeständig ist. Bei Lebensbaum gibt es Ceylon Zimt als ganze Stange oder gemahlen.

Wissenswertes

Während man sich hierzulande bei der Verwendung von Zimt auf Süßspeisen beschränkt, würzt man in Asien und im Nahen Osten auch Fleischgerichte mit Zimt. Zimt lagert man am besten luft- und lichtgeschützt in Porzellan oder Glasbehältern. Unter guten Bedingungen halten Zimtstangen ihr Aroma bis zu drei Jahre. Natürlicherweise ist in Zimt der Stoff Cumarin enthalten. Dieser Stoff, der z. B. auch in Waldmeister enthalten ist, steht im Verdacht, gesundheitliche Schäden zu erzeugen, wenn dauerhaft sehr hohe Mengen verzehrt werden. Ceylon-Zimt enthält sehr wenig Cumarin und ist deswegen von der gesamten Problematik nicht betroffen.

Am Anfang war der Zufall: „Wir haben die Auswirkungen von verbreiteten Lebensmitteln auf den Blutzucker untersucht. Beim sehr beliebten mit Zimt gewürzten Apfelkuchen haben wir eigentlich schlechte Ergebnisse erwartet. Aber das Gegenteil war der Fall.“ so Richard Anderson, leitender Wissenschafter der Studie des Beltsville Human Nutrition Research Centers. Zurückzuführen sein dürfte diese Wirkung auf die in dem Gewürz enthaltene wasserlösliche Polyphenolverbindung MHCP: Diese soll den Blutzuckerspiegel senken, so die Aufnahme von Glukose in den Zellen verstärken – also ähnlich wie Insulin wirken.

Zimt nicht gleich Zimt

In den USA und auch in Deutschland finden zur Zeit zahlreiche Untersuchungen statt, die sich mit dem Zimteffekt beschäftigen. Professor Dr. Eugen Verspohl von der Pharmakologie der Universität Münster publizierte jetzt eine Studie (1), die den insulinähnlichen Effekt wässriger Extrakte verschiedener Zimtsorten auf die Glukoseaufnahme in Körperzellen untersuchte. Anhand von Zellkulturen und Versuchen an Ratten verglich Professor Verspohl die Wirkung zweier Zimtsorten mit der Wirkung des Antidiabetikums Glibenclamid. Bei den beiden Zimtsorten handelte es sich um den chinesischen Zimt (Cinnamomum cassia) und den Ceylon-Zimt (Cinnamomum zeylanicum). Als Kontrollprobe ohne Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel diente eine Salzlösung. Die Studie ergab, dass zwar beide Zimtarten einen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hatten, der Effekt des chinesischen Zimts jedoch deutlich stärker ausgeprägt war und nahezu an jenen von Glibenclamid heranreichte. Die Ergebnisse der Studie unterstützen die ergänzende diätetische Verwendung von wässrigem Zimtextrakt, vorzugsweise aus chinesischem Zimt bei Typ 2 Diabetes. Außerdem ist, laut Dr. Mathias Schmidt, der wässrige Zimtextrakt besser verträglich, und allergische Reaktionen lassen sich dadurch vermeiden. Zusätzlich verringerte Zimt die Fett- und Cholesterinwerte im Blut, die teilweise ebenfalls durch Insulin kontrolliert werden.

Zimt bei Diabetes mellitus Typ 2: Bei dieser Form des Diabetes liegt eine Insulinresistenz der Körperzellen vor, was bedeutet, dass diese nicht mehr ausreichend auf Insulin reagieren. In den vergangenen fünf Jahren zeigten Studien aus den USA, Pakistan und China, dass die wasserlöslichen Polyphenole aus Zimt in der Lage sind, die Insulinresistenz von Typ 2-Diabetikern aufzuheben.